Kurz notiert

Kurz notiert

03.03.26, Neues zum Thema Bargeld (8/2026):
— Überschuldung und Ausgabenkontrolle: Bei den 18- bis 20-Jährigen stiegen die Privatinsolvenzen 2025 um 52,6 Prozent.
— Bargeld wurde jüngst in fünf Duisburger Parkhäusern abgeschafft.
— Duisburg stellt den Busverkehr auf bargeldlosen Ticketverkauf um.
— Dortmund schafft dieses Jahr Bargeld in Bus und Bahn ab.
— Regierung von Singapur prüft Einführung von Bargeld-Annahmepflicht.
— Schweiz: Streitgespräch im SRF über Volksinitiative pro Bargeld – mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Initiant Richard Koller.
— Schweiz: Jüngere Menschen befürworten Bargeld-Initiative laut Umfrage genauso wie ältere.
— Deutschland: 64 Prozent der 18- bis 24-Jährigen nennen Bargeld unter mehreren Zahlungsmitteln als das am häufigsten von ihnen verwendete.
— Liechtenstein: Fraktionen im Landtag sind gespalten zur Frage der Bargeld-Annahmepflicht.
— Neuseeland: Zentralbank schlägt vor, Banken zu verpflichten, Zugang zu Bargeld zu gewährleisten. 95 Prozent der Stadtbevölkerung sollen innerhalb von drei Kilometern an Bargeld gelangen, Landbevölkerung innerhalb von 15 Kilometern.
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24.02.26, Neues zum Thema Bargeld (7/2026):
— Unsere Bargeld-Initiative tritt an das EU-Parlament heran. Wir bitten um einen Termin, um die Petition vorzustellen.
— Einführung des digitalen Euros kostet Banken vier bis sechs Milliarden Euro. Die Banken werden danach Gebühren von Einzelhändlern kassieren, wenn Kunden mit dem digitalen Euro bezahlen. Der Handelsverband Deutschland kritisiert das Gebührenmodell.
— Barzahlungsquote sinkt in der Schweiz auf 26,5 Prozent.
— Liechtensteiner Politiker lanciert Volksinitiative für Bargeld-Annahmepflicht.
— Im Parlament der britischen Kanalinsel Jersey (100.000 Einwohner) bringt ein Parlamentarier die Annahmepflicht für Bargeld auf die Tagesordnung.
— Mehrere Kantone in der Schweiz diskutieren Annahmepflicht für Bargeld in bestimmten Bereichen.
— Deutschland: Immer mehr Händler lehnen Bargeld ab.
— Niederlande: Immer seltener kann mit Bargeld bezahlt werden – Senioren wütend.
— Indien: Mautstellen der nationalen Fernstraßen nehmen ab April kein Bargeld mehr an. Premierminister Modi sprach sich 2017 für ein Indien ohne Bargeld aus.
— Schweiz: Gastwirt aus dem Kanton Glarus berichtet: Kartenzahlungen kosten ihn im Jahr mehrere Tausend Franken.
— Kroatien: Urlauber aus Österreich löste keinen Parkschein, weil er nicht bar bezahlen konnte. Nun musste er 250 Euro Strafe zahlen.
— Schweiz: Schaffhauser beklagen Abzocke in Bussen. Vergisst man beim Aussteigen, mit der Karte auszuchecken, dann zahlt man den vollen Preis. Bargeld wurde in den Bussen abgeschafft.
— Schweiz: Am 8. März stimmt das Volk ab, ob Bargeld Verfassungsrang erhält. Der SRF porträtiert Initiant Richard Koller.
— Ökonom Prof. Binswanger im Interview: »Der Staat hat ein Interesse daran, Bargeld zurückzudrängen.«
— Österreicher sind die größten Bargeldfans in Europa, Deutschland Platz fünf.
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17.02.26, Neues zum Thema Bargeld (6/2026):
— Deutsche Bank kündigt Spendenkonto von Pro-Bargeld-Aktivist.
— Alle Busse in Erfurt fahren jetzt bargeldlos.
— Verband Mitteldeutscher Omnibusunternehmen befürwortet Abschaffung des Bargelds in Bussen.
— Schweiz: Kanton Basel-Stadt gewährt Darlehen für den Einkauf neuer Fahrschein-Automaten, die kein Bargeld mehr akzeptieren.
— Im EU-Parlament zeichnet sich Zustimmung zum Währungsprojekt »Digitaler Euro« ab.
— Ob beim Bäcker oder im Stadion: In Augsburg wurde an einigen Orten das Bargeld abgeschafft.
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11.02.26, Neues zum Thema Bargeld (5/2026):
— Stadtrat von Sandersdorf-Brehna (Sachsen-Anhalt) beschließt, dass behördliche Dienstleistungen wieder bar bezahlt werden können.
— Frankreich: Gesetzesentwurf für den Zugang zu Bargeld im Senat eingebracht. Jede Kommune ab 1000 Einwohnern soll mindestens einen Geldautomaten besitzen und 90 Prozent der Bevölkerung sollen innerhalb von fünf Kilometern an Bargeld gelangen.
— Kontokündigung: Bargeld-Aktivist Hansjörg Stützle verliert Spendenkonto.
— Schweiz: Petition in Graubünden fordert, dass Parkgebühren in Ilanz wieder bar beglichen werden können. Der Gemeindepräsident echauffierte sich.
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03.02.26, Neues zum Thema Bargeld (4/2026):
— Aufgrund der EU-Münzgeldprüfverordnung nehmen Banken teils exorbitante Münzgebühren. Ein Bäcker zahlt 50 Cent pro Münzrolle obendrauf. Nun ruft er deshalb zur Kartenzahlung auf.
— Bayerns Verbraucherschutzminister Glauber will, dass im ÖPNV-Nahverkehr auf die eine oder andere Weise auch mit Bargeld bezahlt werden kann.
— Schweiz: Eine klare Mehrheit ist dafür, dass Bargeld Verfassungsrang erhält.
— Die »Zeit« kritisiert die Bargeld-Bewegung. Ich habe eine Gegendarstellung veröffentlicht.
— 14 Sozial- und Wirtschaftsverbände wenden sich an die Bundesregierung und fordern Akzeptanz und Verfügbarkeit von Bargeld.
— Sparkasse Mittelthüringen ist bemüht darum, dass auf Stadtfest in Erfurt von allen Händlern Kartenzahlung akzeptiert wird.
— Restaurant in Uetersen nimmt kein Bargeld mehr an.
— Schweiz: Regierung des Kantons Aargau ist gegen Bargeld-Annahmepflicht.
— Schweiz: Verband rechnet vor, dass die Verkehrsbetriebe durch Abschaffung des Bargelds nur acht Franken pro Automat und Tag einsparen.
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02.02.26, Für die Wahrheit keine Zeit: Gründlich recherchierte Informationen über die EU-Debatte um den Schutz des Bargelds erhalten Leser der »Zeit« nicht. Stattdessen stellt die Wochenzeitung die Bargeld-Bewegung um Hansjörg Stützle infrage. Meine Replik gibt es hier.
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